May 17

Was machen, wenn einem die Ideen fehlen?

Oft bremst einen bei einer wichtigen Aufgabe das Ausbleiben von guten Ideen. Trotzdem kommt es einem so vor, als gäbe es Menschen, die einen unglaublichen Ideenreichtum haben und denen die Ideen nie ausgehen. Doch was bezeichnet man eigentlich als Ideen? Hauptsächlich ist damit ein Einfall gemeint: etwas, das man plötzlich im Sinn hat, ein kleiner Gedanke oder aber ein komplexer Sachverhalt, der mehrere Themen miteinander verknüpft.

Doch genauso wie das Gedächtnis und die Kreativität ihren Teil zur Ideenfindung beitragen, so können auch bestimmte Methoden angewandt werden, durch die es wesentlich einfacher fällt, die richtige Idee zur Lösung eines Problems zu finden. Eine sehr bekannte Methode ist das Brainstorming. Bei diesem Vorgehen macht man einen bestimmten Begriff zum Mittelpunkt der Überlegungen. Man schreibt ihn auf ein Blatt Papier und notiert kreisförmig alles, was einem dazu einfällt. Sortiert man seine Gedanken auf diese Weise und bringt sie während des Vorgangs oder danach in eine Ordnung, so fallen einem meistens Dinge ein, auf die man davor nicht gekommen wäre. Auch eine gezielte Verbildlichung der Thematiken kann oft die Kreativität ankurbeln und neue, nützliche Ideen kommen wie von selbst.

“Man muss nicht nur mehr Ideen haben als andere, sondern auch die Fähigkeit besitzen, zu entscheiden, welche dieser Ideen gut sind.” Dieses Zitat stammt von Linus Pauling, einem Nobelpreisträger für Chemie. Sicherlich gibt es von Natur aus Menschen, die über einen größeren Ideenreichtum verfügen, aber auch diese Menschen stehen vor dem Problem, die Richtigen zu wählen. So kann man zwar reich an Ideen sein, die richtige Bewertung derer sollte aber auf keinen Fall unterschätzt werden.

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